Weg vom Muster – hin zur Gesamtpräsentation

Hands of designer on samples of marble tile surrounded by wallpaper patterns during work over new project or order of client
Closeup eines Badezimmer-Doppelwaschbeckens

Ist Bemusterung im Neubau noch zukunftsträchtig?

Vermarktet man einen Neubau ist man umgeben von einer Welt der Muster statt der realen Immobilie. Musterwohnungen, Renderingbeispiele, Boden- & Fliesenmuster, Produktkataloge von Sonderausstattungen. Interessenten bewegen sich dadurch dauerhaft in einer Welt voller Puzzlestücke, die ihnen jedoch nicht das vollends fertige Bild auf ihre Wunschwohnung zeigen. In diesem Artikel gehen wir der Frage auf den Grund, wie die Welt der Muster in eine vollständige digitale Gesamtdarstellung gebracht werden können.

Die eigene Einheit oder doch ein Muster?
Musterwohnungen & ihre Tücken

Scrollt man durch eine Projektwebsite eines Neubaus, findet man meist einige Renderings von Innenbereichen, löblich und durchaus kostspielig erstellt von Architekten oder anderen Drittanbietern. Doch egal zu welcher Einheit innerhalb des Projekts man geht: Überall finden sich dieselben Renderings wieder. Erst beim Blick auf die Bildunterschrift wird klar: “Beispielabbildung”. Die Renderings können also aus irgendeiner Wohnung im Projekt stammen, aber nicht notwendigerweise aus der, die den Interessenten interessiert.

Ähnliches ist auch bei mit Home Staging real gezeigten Einheiten zu beobachten: Interessenten wollen den Rohbau besichtigen und werden dabei in die aufgeschmückte 3-Zimmer-Gartenwohnung geführt, wo sie sich doch eigentlich für die Garconniere im 1. Stock interessieren. “So oder so ähnlich könnte es aussehen”. Wobei das “so ähnlich” sich nur an einem Schwarz-Weiß-Grundriss in der eigenen Vorstellungskraft der jeweiligen Interessenten erkennen lässt.

Fakt ist doch: Interessenten einer Einheit wollen nicht wissen, wie ihre künftigen Nachbarn im Haus einmal wohnen werden, sondern wie sie selbst wohnen. Sie werden wohl kaum später regelmäßig bei den Nachbarn klingeln, um ihren Ausblick oder ihre Einbauküche zu genießen – jedenfalls bleibt zu hoffen, dass dies den Käufern der Musterwohnung erspart bleibt.

Muster geben zwar eine erste Orientierung – aber das geht doch besser, oder?

Frau mit Grundriss in der Hand hält sich Smartphone ans Ohr

Ganzheitliche Präsentation beginnt in jeder Einheit
Der Kauf vom digitalen Zwilling weg

Mit einem vollwertigen 3D-Modell jeder Einheit im Projekt können Interessenten wirklich die Einheiten erkunden, die sie interessieren. In der Helikopteransicht sehen sie das gesamte Modell aus jedem Winkel, in der First-Person-View gehen sie digital durch die jeweilige Wohnung. Und all jenen, denen 3D eine Dimension zu viel ist, steht nach wie vor der gute alte 2D-Grundriss zur Verfügung – in Schwarz-Weiß wie in Farbe.

Auch das lästige Problem der Beispielrenderings für Ihre Projektwebsite hat sich erledigt, können Sie doch selbst in der FPV-Ansicht Aufnahmen machen, die sie über unser KI-Rendering in fotorealistische Bilder umwandeln können. Diese lassen sich dann gleich im jeweiligen Detailbereich der einzelnen Einheit hochladen. Doch auch Ihren Interessenten steht diese Umwandlung von Modellansicht zu Fotorealismus offen – so können Ihre potenziellen Kunden auch selbst jederzeit aus jedem Winkel des Modells den Sprung in die künftige Realität wagen.

Picture of REALITIQ digital twin in helicopter view

Option A oder B?
Wenn die Entscheidung für Sonderausstattungen zum Risikospiel wird

Das spätere Aussehen der einzelnen Einheiten wird nicht nur selten vollwertig für wirklich jede Einheit visualisiert – es ist auch wortwörtlich noch nicht in Stein gemeißelt. Auftritt Sonderausstattungen. Entschließt sich einer Ihrer Interessenten (meist anhand eines Grundrisses) eine Einheit zu kaufen, hat er noch während des Baus eine Vielzahl an Optionen. Das beginnt mit der Wahl von Fußböden und Badezimmerfliesen und endet im Sanitärbereich, wenn es darum geht, welcher Wasserhahn nun der Schönste ist.

Dazwischen werden dem Käufer zahlreiche Muster in die Hand gedrückt und Produktbilder des Ausstattungskatalogs übermittelt. Wenn Sie zu jenen Menschen zählen, die sich dadurch das fertige Aussehen der Immobilie vorstellen können, Gratulation. Die meisten von uns werden vermutlich schon daran scheitern, sich anhand eines kleinen Quadrats an Bodentextur den fertig verlegten Boden in allen Räumen vorzustellen. Die Wahl wird mangels Vorstellungskraft häufiger zur Qual, wenn es um derlei Details geht.

Hand skizziert ein Badezimmer mit schwarzem Filzmarker

Optionen visuell unterstützt
Immobilie nach echten Wünschen konfiguriert

Wie die reale Immobilie ist auch das Aussehen im 3D-Modell der Einheit nicht in Stein gemeißelt. Im Unterschied zur Baustelle lassen sich Änderungen wie genannte Sonderausstattungen allerdings auf Knopfdruck visualisieren. Aus einem einfachen kleinen Fliesenmuster wird so das komplette Badezimmer verfliest. Auch der Boden ist schnell gelegt und damit ist auch auf einen Blick zu sehen, ob das Gesamtbild den Wünschen Ihrer Interessenten entspricht oder doch Parkettboden Option B mehr zum Gesamtstil der Interessenten passt.

Was alles unter Ihre anpassbare Sonderausstattung fällt, entscheiden Sie als Bauträger & Projektentwickler. So können genannte Boden- & Wandtexturen nach vorgegebenen Optionen konfigurierbar gemacht werden und auch Türen, Fenster und große Einbauten, wie im Sanitärbereich Dusche, Badewanne und Waschbecken oder die Einbauküche. Es geht aber noch detaillierter: Auch Tür- & Fenstergriffe, Lichtschalter, Steckdosen und Badezimmerarmaturen können mit nur einem Klick im Modell in eine andere in ihrem Katalog verfügbare Option geändert werden.

Doch die Änderungen übernehmen selbstverständlich nicht Sie, sondern Ihre Interessenten, so wie es für sie am besten aussieht. Im vollwertigen Konfigurator wählen sie Schritt für Schritt die jeweilige Sonderausstattung aus und sehen das Ergebnis sofort im Modell, wie auch die etwaigen Zusatzkosten im Kaufpreis. So kaufen Ihre Interessenten nicht länger vom Grundriss weg, sondern analog zur Automobilindustrie eine vollwertig konfigurierte Immobilie.

Und aus der angepassten Konfiguration lässt sich, wie auch schon vorher erwähnt, aus jeder Ecke und jedem Winkel ein Blick in die fertig gebaute Realität werfen: Mit fotorealistischen KI-Renderings.

Sonderausstattung im Konfigurator von Realitiq auswählen für Interessenten

Vollwertiges Bild statt einzelner Puzzleteile
Durchbrechen Sie alte Muster

Die kleine Welt der Muster & Visualisierungsbeispiele ist für Interessenten als Entscheidungsgrundlage für eine Neubauimmobilie längst nicht mehr zeitgemäß. Es wird Zeit, den digitalen Zwilling in der Vermarktung in den Fokus zu stellen – und das für jede Einheit. Statt “vom Grundriss weg” kaufen Ihre Interessenten damit künftig “vom 3D-Modell weg” und das konfiguriert nach ihren Bedürfnissen. Eine detailliertere visuelle Entscheidungsbasis führt dabei zu schnelleren Verkäufen und auch schnellerem Vermarktungsstart – Sie müssen weder auf den Baubeginn noch auf die beispielhaften Renderings ihrer Architekten warten.

Mit einem visuellen Gesamtpaket für jede Einheit ihres Projekts gibt es für Ihre Interessenten bei der Schlüsselübergabe keine Überraschungen mehr, denn die jeweilige Einheit sieht bereits so aus, wie sie von Ihren Kunden erträumt wurde – und das ganz ohne eigene Vorstellungskraft.

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