Umgeben von BIM & KI – unser Recap zur digitalBAU 2026

Zwischen Innovation & Realität auf der digitalBAU in Köln

Die digitalBAU 2026 in Köln hat einmal mehr gezeigt, wie weit die Digitalisierung in der Baubranche bereits fortgeschritten ist – zumindest in der Planung. Drei intensive Tage voller Gespräche, Eindrücke und Inspiration liegen hinter uns, in denen vor allem eines deutlich wurde: Während Architekten und Bauunternehmen längst mit hochkomplexen BIM-Modellen arbeiten, fehlt häufig noch der nächste Schritt – die intelligente Nutzung dieser Daten im Vertrieb.

Zwei Köpfe, viele Gespräche
Realitiq im Startup-Bereich

Als Teil des Startup-Bereichs waren wir – CEO Christian Höll und Head of Marketing Carmen Rezac – mittendrin statt nur dabei. Und das im wahrsten Sinne: Schon ab dem ersten Tag war die Messe stark besucht, mit durchgehend hoher Frequenz an unserem Stand.

Der Großteil der Besucher kam klar aus der Planung und Umsetzung: Architekten, Bauunternehmen und Projektentwickler. Viele davon arbeiten bereits heute mit beeindruckend detaillierten BIM-Modellen im Neubau. Auch im Bestand wird zunehmend digital gearbeitet – etwa durch LiDAR-Scans, die bei Kernsanierungen oder Bestandsanalysen zum Einsatz kommen.

Was jedoch immer wieder zur Sprache kam:
Für die Vermarktung dieser Projekte gibt es oft noch keine passende Lösung.

Genau hier konnten wir ansetzen. Und wir haben erstaunlich oft gehört, dass unsere Lösung aktiv an Bauträger weiterempfohlen werden soll.

Von Planung zu Emotion
„Real Life SIMS“ für den Immobilienvertrieb

Während sich viele Lösungen auf technische Präzision konzentrieren, setzen wir bewusst auf Nutzererlebnis.

Unsere Positionierung vor Ort:
Digitale Zwillinge als „Real Life SIMS“ für Immobilien.

Die Idee dahinter ist einfach – aber wirkungsvoll:
Interessenten sollen ihre zukünftige Immobilie nicht nur sehen, sondern aktiv gestalten können.

Und genau das hat einen Nerv getroffen. Denn selbst die besten BIM-Modelle bleiben für viele Endkunden schwer zugänglich. Was fehlt, ist die emotionale Ebene – und eine intuitive Bedienbarkeit.

Bühne frei für neue Vertriebsansätze
Vortrag auf der Startup-Stage

Ein besonderes Highlight war der Vortrag unseres CEOs Christian Höll am Mittwoch:

„Schnellere Verkäufe – weniger Besichtigungen: Digitale Zwillinge & KI im Immobilienvertrieb“

Die anschließenden Gespräche haben gezeigt, wie groß das Interesse an genau diesem Thema ist. Viele Besucher konnten direkt anknüpfen – nicht aus der Theorie, sondern aus ihrem Arbeitsalltag heraus.

BIM ist da – aber was kommt danach?
Erkenntnisse aus der Branche

Die Messe war geprägt von hochentwickelten Lösungen rund um BIM, CAD und KI. Besonders in der Planung sind die Tools inzwischen extrem leistungsfähig – von der Architektur bis zur Bauausführung.

Doch genau hier entsteht eine Lücke.

Denn:

  • BIM-Modelle sind oft zu komplex für die Vermarktung
  • IFC-Daten sind nicht standardisiert genug für einfache Weiterverarbeitung
  • und Endkunden werden in diesen Prozessen kaum mitgedacht

Für uns waren das wichtige Denkanstöße.

Ein klarer nächster Schritt wäre die automatisierte Überführung von IFC-Files in vereinfachte, vertriebsfähige Modelle – aktuell jedoch noch schwierig umzusetzen. Ebenso spannend bleibt das Thema Punktewolken und deren Transformation in nutzerfreundliche Editoren.

Langfristig sehen wir hier eine klare Entwicklung:
Planung und Vermarktung müssen enger zusammenwachsen.

Neue Zielgruppen im Blick
Vom Bau zur Einrichtung – und bald zum Endkunden

Neben den klassischen Playern aus Architektur und Bau hat uns eine Zielgruppe besonders überrascht: Anbieter aus den Bereichen Bodenbeläge, Holzeinbauten und Fliesen.

Die Gespräche hier gingen in eine ganz neue Richtung.

Viele konnten sich vorstellen, dass Kunden künftig ihre eigene Immobilie als digitalen Zwilling erstellen – und diesen direkt in Beratungsgespräche mitbringen. Etwa, um zu sehen, wie ein neuer Boden oder bestimmte Materialien im eigenen Zuhause wirken.

Für uns ist das ein klares Signal.
Nicht nur für neue Partnerschaften – sondern auch für unseren nächsten Schritt, der ohnehin bereits feststand:

Wir werden noch dieses Jahr in den B2C-Bereich gehen.

Drei Wege, ein Ziel
Unser Zugang zum digitalen Zwilling

Während viele Lösungen stark technisch geprägt sind, verfolgen wir weiterhin unseren Ansatz: maximale Zugänglichkeit.

Aktuell gibt es bei uns drei Wege zum digitalen Zwilling:

  • LiDAR-Scan direkt per Smartphone in der Bestandsimmobilie
  • KI-basierte „Paper2Pixel“-Transformation des Grundrisses als PDF oder Bilddatei
  • Manuelle Modellierung auf Basis von IFC/DWG-Dateien im Neubau

Unser Ziel bleibt dabei unverändert:
Komplexität reduzieren und digitale Zwillinge für alle nutzbar machen. Da im Bestandsbau viele Planer bereits LiDAR-Scangeräte nutzen, die Punktwolken erzeugen, ist es mit der Messe allerdings auch klar ein Ziel geworden, eine automatisierte Möglichkeit zu schaffen, diese in einen unserer digitalen Zwillinge zu transformieren.

Volle Halle, starke Gespräche
Unser Fazit zur digitalBAU 2026

Die digitalBAU war für uns ein voller Erfolg – nicht nur wegen der Quantität, sondern vor allem wegen der Qualität der Gespräche. Von Beginn an war die Messe stark besucht, mit einem besonders intensiven zweiten Tag und vielen konkreten Anknüpfungspunkten für zukünftige Zusammenarbeit.

Ein schönes Detail am Rande: Bereits am ersten Abend wurden wir von der Organisation des PropTech Summit in Hamburg zum Dinner eingeladen – ein gelungener Auftakt für das, was noch kommt.

Zum Ende der Messe wurde es zwar spürbar ruhiger, doch genau das hat uns die Möglichkeit gegeben, die Eindrücke zu reflektieren und mit einem sehr positiven Gesamtbild abzureisen.

Ein großes Dankeschön an die Veranstalter der digitalBAU für die Organisation – und an alle, die sich die Zeit für Gespräche genommen haben.

Nächster Halt: Hamburg
PropTech Summit wir kommen

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt nicht:

Unser nächster Stopp als Aussteller ist der PropTech Summit in Hamburg Ende April 2026.

Wir freuen uns darauf, die Gespräche fortzusetzen, neue Impulse mitzunehmen – und die Zukunft der Immobilienvermarktung weiter aktiv mitzugestalten.

Bis bald!

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